Barbara Reisen: Kur in Polen und Deutschland
(02592) 977 990Dann sagen Sie es Google.
Kuren in Bad Reichenhall
Bad Reichenhall - Informationen
| Fr. | ![]() | 21°c |
| 12°c | ||
| Sa. | ![]() | 19°c |
| 11°c | ||
| So. | ![]() | 21°c |
| 7°c | ||
| Mo. | ![]() | 20°c |
| 13°c |
Bad Reichenhall - Kurstadt in Deutschland
Die Stadt liegt im sogenannten "Reichenhaller Talkessel" an der Saalach. Sie wird im Norden vom Bad Reichenhaller Hausberg, dem Hochstaufen, sowie dem Fuderheuberg, im Süden vom Predigtstuh, im Osten, etwas weiter weg, hinter den angrenzenden Orten Bayerisch Gmain und dem österreichischen Großgmain, vom Untersbergmassiv umrahmt und im Westen vom Zwiesel.
Der Ortsteil Marzoll liegt nordöstlich von Staufen und Fuderheuberg, dort wo sich das Tal weitet.
Bad Reichenhall - Sole und Markensalz
Der ursprüngliche Ortsname „Hal“ deutet darauf hin, dass es sich um einen Ort mit einer Saline handelt. Im 14. Jahrhundert wurde die Bezeichnung Reichenhall zur Unterscheidung von anderen „Hall“-Orten üblich. Reichenhall bedeutet das „reiche Hall“.
Auf Verfügung des bayerischen Prinzregenten darf die Stadt seit 1890 den Zusatz Bad führen, neun Jahre später wird es königlich bayerisches Staatsbad.
Die Sole wurde in herzöglichen Sudhäusern zu Salz versotten. Der feuchte Salzbrei wurde in Holzfässer gefüllt, die so entstandenen Salzfuder in großen Öfen getrocknet und anschließend zerstoßen. Große Veränderungen für die Saline brachte der Stadtbrand im November 1834, dem große Teile der Stadt und die gesamte Saline zum Opfer fielen.
Auch heute noch spielt das Salz in Bad Reichenhall eine große Rolle. Reichenhall wurde nicht nur dank seiner Solebäder, die mit Wasser aus zahlreichen Solequellen gespeist werden, zur sogenannten Kurstadt, sondern es vermarktet auch die Saline Bad Reichenhall sein Reichenhaller Markensalz in ganz Deutschland und vielen Ländern der Welt.
Bad Reichenhall - Kurort im Grünen
Bad Reichenhall ist eine Kurstadt mit zahlreichen Solequellen und Solebädern. Das Klima ist trotz der alpinen Lage vergleichsweise mild, da Bad Reichenhall im Flusstal der Saalach liegt. Bad Reichenhall wird daher oft auch als Meran des Nordens bezeichnet.
Die wohl bekannteste Grünfläche im Bad Reichenhaller Stadtgebiet ist der 4 ha große Königliche Kurgarten mit dem Gradierwerk, in dem auf einer Länge von 162 m die Sole über 200.000 Schwarzdornreisigbündel 14 m tief fällt, um den Salzgehalt zu erhöhen. Das Gradierwerk dient in seiner heutigen Gestalt als Freiluftinhalatorium, daneben befinden sich eine Trinkhalle, eine Wandelbahn und eine Wandelhalle von Eugen Drollinger aus dem Jahr 1912.
Der Dr.-Ortenau-Park erinnert mit seinem Namen an den jüdischen Arzt und Kurarzt Gustav Ortenau, der bis 1938 im Ort wirkte.
Bad Reichenhall - Kultur - Museen & Philharmonie
- Das Heimatmuseum im sogenannten ehemaligen Getreidestadel, erbaut in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts
- Das Salzmuseum mit Quellenbau in der Alten Saline mit der Salinenkapelle, errichtet nach dem großen Stadtbrand von 1834 nach den Plänen des Architekten Joseph Daniel Ohlmüller
- Das Faschingsordenmuseum
- Die Bad Reichenhaller Philharmonie wurde 1858 erstmals erwähnt, als „Bademusik unter Leitung des Stadtthürmermeisters Konrad Landrichinger“. 1868 gründete Joseph Gung'l das heute noch bestehende Orchester, nach ihm waren Karl Hünn, Gustav Paepke (Schwiegersohn von Joseph Gung'l) und in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, Wilhelm Barth Leiter des Orchesters. Heute ist die Bad Reichenhaller Philharmonie ein ganzjährig spielendes anerkanntes Kulturorchester mit einem weitgespannten Repertoire
Bad Reichenhall - Sehenswürdigkeiten - Bauwerke
- Die „Alte Saline“, erbaut 1840–1851 im Auftrag von König Ludwig I. nach Plänen Joseph Daniel Ohlmüllers ist ein Industriedenkmal von europäischem Rang.
- Das Alte Rathaus von 1849 (Architekt Lukas, ein Schüler Gärtners), 1924 mit Fresken von Josef Hengge bemalt.
- Die Pfarrkirche St. Nikolaus, eine dreischiffige romanische Basilika aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, mit Fresken in der Apsis und Kreuzwegstationen von Moritz von Schwind.
- Die Obere Stadt, das original erhaltene Altstadtviertel der Stadt, mit dem Peter- und Paul-Turm, einem der seinerzeit 14 Wehrtürme.
- Die mittelalterliche Burg Gruttenstein (im Kern 12. Jahrhundert). Südlich davon erhebt sich im Verlauf der historischen Stadtmauer (12./13. Jahrhundert) der zweite noch erhaltene Wehrturm, der „Pulverturm“.
- Das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift St. Zeno aus dem 12. Jahrhundert mit sehenswertem Kreuzgang (das bekannte Relief Friedrich Barbarossas befindet sich dort) und prächtigem Portal aus rotem und weißem Untersberger Marmor, einem Kalkstein aus Österreich. Es handelt sich um die größte romanische Basilika Altbayerns (Maße: 90 m lang und 30 m breit, die Mittelschiffshöhe beträgt ca. 16 m, die Turmhöhe beträgt 48 m).
- Die neugotische Evangelische Stadtkirche aus dem Jahre 1881
- Die St. Johannes-Spitalkirche, die älteste Kirche Bad Reichenhalls, bereits im 8. Jahrhundert urkundlich erwähnt.
- Die St. Ägidikirche, um 1159 erbaut.
- Das Salzmaierhaus aus dem 15. Jahrhundert, vor 1840 der Amtssitz der Salinenverwaltung.
- Das Schloss Marzoll im Ortsteil Marzoll, um 1527
- Die Pfarrkirche St. Valentin (Marzoll), im 8. Jahrhundert unkundlich genannt; gotischer Baukörper, barocke Ausgestaltung.
- Die Predigtstuhlbahn, älteste original erhaltene Großkabinenseilschwebebahn der Welt von 1928. Tal-, Bergstation, Seilbahn und Berghotel im Original
- Das historische Saalachkraftwerk von 1914 im Jugendstil
- Das Königliche Kurhaus von 1900, ein Bau von Max Littmann
- Das Staatlich-Städtische Kurmittelhaus von 1928, ein Spätjugendstilwerk von Max Littmann
- Das Gradierwerk im Kurgarten, erbaut 1911 (Architekt: Eugen Drollinger), wird als Freiluft-Inhalatorium genutzt.
- Ruine Karlstein aus dem 12. Jahrhundert, Burg der Grafen von Peilstein.
- Das Grandhotel Axelmannstein, mit der Fassade von 1909/10, im Kern älter. Wiege des Kurortes.
- Zahlreiche denkmalgeschützte Villen aus der Gründerzeit und dem Jugendstil.
- Die St. Georgskirche in Nonn ist ein gotisches Kleinod und beherbergt einen herrlichen Altar aus der Werkstatt des Gordian Guckh.
- Die Soleleitung von Reichenhall nach Traunstein, von Hans Reiffenstuel 1617 bis 1619 erbaut, gilt als „erste Pipeline der Welt“. (Themenwanderweg beim Thumsee)
- Im Stadtteil Kirchholz befindet sich ein UKW-Sender des Bayerischen Rundfunks.
- Die Bildstöckl-Kapelle, 1949 errichtet
Copyright © 1992-2012 Barbara Reisen - Ihr Reiseveranstalter für Kuren und Wellness
www.Barbara-Reisen.de • www.Gewichtsabnahme-Kur.de • www.Ostsee-Kur.de • www.Rheuma-Kur.de • www.Polen-Kuren.de • www.Kur-Polen-24.de • www.kur-tcm.de
Alle Texte und Beiträge auf dieser Webseite wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Irrtümer sind jedoch vorbehalten. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Jegliche Haftungsansprüche, insbesondere auch solche, die sich aus den Angaben zu Diagnosen, Therapien und Krankheitsbildern ergeben könnten, sind ausgeschlossen. Sollten Schmerzen auftreten oder sich Komplikationen einstellen, konstultieren sie sofort ihren Arzt.



