Stau – Freiheitsberaubung auf der Autobahn

Im-Herbst-besteht-erhöhte-Staugefahr

Wer auf die Benutzung der Autobahn angewiesen ist, steht derzeit oftmals vor einem großen Problem: Stau

Im Herbst wird es eher dunkel und die Tage und Abende werden zunehmend verregnet. Das macht eine Autofahrt nicht gerade angenehmer. Erschwerend kommt auch noch hinzu, dass es von Baustellen auf den Autobahnen nur so wimmelt. Das fördert natürlich enorm das Stresspotential und ebenso auch die Gefahr für Staus. Ärger und Anspannung sorgen im Straßenverkehr für die meisten Unfälle. Und die häufigste Ursache für Stress auf der Autobahn wiederum ist ein Stau. Daher hier einige Tipps, damit man weder sich selbst noch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringt.

Strecken mit Baustellen meiden

Auswertungen der ADAC-Staudatenbank haben ergeben, dass hohes Verkehrsaufkommen und Baustellen die Ursache für etwa 75 Prozent der Staus sind. Derzeit gäbe es über 400 Baustellen auf den deutschen Eisenbahnen. Staumelder und Webseiten der Automobilclubs informieren über Baustellen und andere Hindernisse auf der Fahrstrecke. Daher gilt auch:

Staumeldungen möglichst zeitnah verfolgen

Zum einen sollte man vor Fahrtbeginn Stauschwerpunkte überprüfen. Zum Beispiel kann man im Internet die aktuelle Verkehrssituation abrufen und eventuelle Umleitungsstrecken heraussuchen. Natürlich hilft auch der Verkehrsfunk. Doch Vorsicht! Ist man erst mal zu nah an einem Stau dran:

Staus umfahren hilft nicht

Kurzfristig getroffene Entscheidungen, einen Stau zu umfahren, sind nur selten von Erfolg gekrönt. Wenn nur zehn Prozent der Autofahrer beim Staubeginn abfahren, ist jede Ausweichstrecke bereits nach kurzer Zeit dicht, wie Stauforscher ermittelt haben. Und ein Problem dafür liegt an der Technik.

Navis erzeugen Staus

Der ADAC äußerte die Ansicht, Navigationsgeräte seien die Ursache für viele Verkehrsprobleme abseits der Autobahnen. Viele Geräte reagieren bereits auf kurze Strecken mit zähfließendem Verkehr mit der Empfehlung, auf Nebenstrecken auszuweichen. Wenn man einem Stau also nicht mehr entgehen kann, sollte man das Beste aus seiner Situation machen.

Kolonnenspringen macht aggressiv

Häufige Spurwechsel um an einzelnen Fahrzeuggruppen vorbeizuziehen, indem man immer wieder in die Zwischenräume einschert, erhöht das Unfallrisiko. Aber nicht nur das, sondern auch die Aggression aller Beteiligten. Zumal es auch völlig unnötig ist, denn

Es gibt keine schnellere Spur

Im Regelfall erzielt man dasselbe Ergebnis, egal ob man auf der linken, mittleren oder rechten Spur im Stau fährt. Sofern es zu dem subjektiven Eindruck kommt, links kämen die Autos schneller voran, so täuscht dieser oft. Generell gilt:

Abstand vergrößern

Wer den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrößert, tut sich selbst den größten Gefallen, denn das Fahren strengt so weniger an. Auch die Gefahr eines Auffahrunfalls verringert sich. Und ganz wichtig, auch im Stau:

Der Standstreifen ist tabu

Nur weil viele etwas tun, wird es noch lange nicht zum Gewohnheitsrecht! Lediglich aufgrund einer polizeilichen Anweisung oder bei entsprechender Beschilderung darf der Standstreifen als Fahrspur benutzt werden.

Um während des Staus im Auto für die nötige Entspannung zu sorgen würden sich laut ADAC-Experten Andreas Hölzel Hörbücher oder schöne Musik eignen.

Gute Fahrt!

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