Erkältung vorbeugen – im Büro

Wer mit vielen Menschen zu tun hat, muss leider auch eher mit potentiellen Ansteckungsgefahren für Viren und Bakterien rechnen. Bei Krankheiten, die per Tröpfcheninfektion übertragen werden, können bei einem Niesen die ‚Anstecker‘ bis zu fünf Meter verteilt werden. Dazu besagt eine aktuelle Studie, dass Viren, die sich an der Türklinke befinden, in nur vier Stunden im gesamten Büro verteilt werden. Um gesund zu bleiben können ein paar Kleinigkeiten schon eine Menge bewirken. Hier 10 Tipps:

Auf die Hände aufpassen

  1. Finger weg von Virenschleudern

Kein Kugelschreiber-Tausch, nicht den Telefonhörer weiterreichen und schon gar nicht fremde Tastaturen oder mobile Geräte wie Tablets oder Telefone bedienen. Türklinken muss man wohl von Zeit zu Zeit bedienen. Tun sie es aber mit dem Ellbogen. Für Lichtschalter, Kopierer oder Knöpfe im Fahrstuhl gilt prinzipiell das gleiche. Möglichst nicht in direkten Kontakt mit den Fingern kommen. Sonst holt man sich eine Menge Viren auf die eigene Handfläche.

Nicht jeden „Bazillus“ kann man von der eigenen Hand fernhalten. Darum sollte man sich mit der Hand auch nicht unnötig ins Gesicht fassen. Denn dadurch kommen Viren und Bakterien dann in die Schleimhäute und verursachen das Krankwerden.

  1. Händewaschen – und zwar richtig!

Seife ca. 30 Sekunden lang einreiben, auch gründlich in die Handzwischenräume gehen. Unter lauwarmen Wasser gründlich abspülen und dann nach Möglichkeit mit Einweghandtüchern abtrocknen.

  1. Nicht Hand sondern Ellbogenbeuge

Aus Höflichkeit hat man früher immer gelernt, soll man beim Husten die Hand vor den Mund nehmen. Aus hygienischen Gründen ist aber die Ellbogenbeuge vorzuziehen.

  1. Handschlag verboten

Nicht aus Misstrauen, aber bestimmt aus hygienischen Gründen sollte man zumindest in der besonders Erkältungs-belasteten Zeit auf einen Handschlag möglichst verzichten.

  1. Achtung bei Desinfektionsmittel

Die Haut verfügt auch über positive Bakterien. Bei einem Gebrauch von Desinfektionsmittel werden auch diese „guten“ Bakterien abgetötet. Die Hände trocknen außerdem sehr schnell aus. Wegen der starken Wirkung von Desinfektionsmitteln können die Hände auch eher rissig werden und so Wunden entstehen. Besser ist einfach regelmäßig die Hände zu waschen.

Auf den Raum auspassen

  1. Lüften

Die Empfehlung lautet, mindestens dreimal oder viermal pro Tag für jeweils zehn Minuten gut zu lüften. Dadurch kommt wieder frische, nicht verbrauchte Luft in ihre Lungen und einige der Bazillen werden dadurch vor die Tür gesetzt. Außerdem können sie so die Raumtemperatur kontrollieren. Die ideale Temperatur im Büro soll bei etwa 20 Grad Ce3lsius liegen. Also, runter mit der Heizung, denn die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus.

  1. Zimmer-Pflanzen

Um für ein möglichst gesundes Raumklima zu sorgen, sind Pflanzen einfach wichtig.- Es ist mittlerweile nachgewiesen worden, dass durch Pflanzen weniger Bakterien durch die Luft ‚schwirren‘.

Richtig Essen und Trinken

  1. Hühnersuppe

Es mag zwar etwas „abgedroschen“ klingen, aber die gute alte Hühnersuppe kann tatsächlich entzündungshemmend wirken und somit das Immunsystem stärken.

  1. Genügend Trinken

Auch wenn einem im Winter nicht gerade nach Trinken ist, sollte man unbedingt auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. So können die Schleimhäute feucht gehalten werden, was ja wie bereits gesagt, bei „Heizungsluft“ gar nicht so leicht ist.

Rausgehen

  1. Frische Luft und Sonne

Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft hilft Tageslicht zu tanken und somit etwas für den Vitamin-D-Haushalt zu tun. Auch der kommt ihrem Immunsystem zu Gute.

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