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Informationen und Wissenswertes über das Land Polen

Polen liegt im Herzen Europas - hier befindet sich der geometrische Mittelpunkt des Kontinents. Die Entfernung von Warschau zu anderen europäischen Städten ist nicht groß, bis nach Paris und London sind es zwei Flugstunden, nach Wien und Berlin fliegt man ca. eine Stunde. Eine schnelle Anreise ermöglichen auch die Europa-Straßen und günstige Bahnverbindungen. Den Besuchern stehen eine halbe Million Unterkünfte, Tausende Restaurants und vielfältige Unterhaltungsangebote zur Verfügung. Polen ist ein Land, in dem sich Gäste sicher und willkommen fühlen können. Hinsichtlich des Zugangs zu Bankautomaten liegt es an der 8. Stelle in Europa. Die drei Mobilfunknetze decken 94% des Landes ab.

In Polen findet man alles: vom Gebirge mit Alpencharakter, über weite Strände, saubere Seen, riesige Wälder bis zu weltweit berühmten Sehenswürdigkeiten. Nicht zu vergessen ist dabei die polnische Gastfreundschaft. Die Menschen sind warmherzig und freundlich. Tausendjährige Städte ermöglichen Begegnungen mit der hohen polnischen Kultur und die ländlichen Regionen bieten die Stille und Abgeschiedenheit in zauberhaften Landschaften. Denn Polens Hauptattraktion ist die Natur. Sie ist wild, oft unberührt und von einer ungeheuren Vielfalt. Fast alle Nationalparks und anderen Schutzgebiete sind öffentlich zugänglich, was immer mehr Touristen zu schätzen wissen.

Republik Polen in Fakten

Im Norden grenzt Polen an Russland und Litauen, im Osten an Weißrussland und Ukraine, im Süden an die Slowakei und die Tschechische Republik, im Westen an Deutschland. Ihre Nordgrenze bilden die Ostsee (528km). Auf einem Gebiet von 312.700 km leben über 38,5 Millionen Menschen (98,4 Prozent Polen, über 90 Prozent Römische Katholiken), davon 1,8 Millionen in der Hauptstadt Warszawa. Zu den größten Städten Polens gehören: Lódz/Lodsch, Kraków/Krakau, Wroclaw/Breslau, Poznan/Posen, Gdansk/Danzig, Katowice/Kattowitz und Szczecin/Stettin. Die Staatsform Polens ist eine Parlamentarische Demokratie mit dem Staatspräsidenten, Zweikammerparlament (Sejm und Senat), Ministerrat. Seit 1. Januar 1999 ist Polen in 16 Woiwodschaften aufgeteilt. Das sind die neuen Bezirke (in Klammern die Hauptstadt):

  • dolnośląskie (Wrocław)
  • kujawsko-pomorskie (Bydgoszcz/Toruń)
  • lubelskie (Lublin)
  • lubuskie (Gorzów Wielkopolski/Zielona Góra)
  • łódzkie (Łódź)
  • małopolskie (Kraków)
  • mazowieckie (Warszawa)
  • opolskie (Opole)
  • podkarpackie (Rzeszów)
  • podlaskie (Białystok)
  • pomorskie (Gdańsk)
  • śląskie (Katowice)
  • świętokrzyskie (Kielce)
  • warmińsko-mazurskie (Olsztyn)
  • wielkopolskie (Poznań)
  • zachodniopomorskie (Szczecin)

Polen auf einen Blick

Landesname

Rzeczpospolita Polska (Republik Polen). Kurzform: Polska.
Die Herkunft des Namens geht auf den slawischen Volksstamm der Polanen und auf das darin enthaltene Wort "pole" (das Feld) zurück.

Entstehungsdatum

Besiedelt bereits in prähistorischer Zeit. Entstehung des Staates um das Jahr 100 n. Chr.

Einwohnerzahl

38,5 Millionen, wobei circa 2,6% auf nationale Minderheiten entfallen, u.a. 0,21 - 1 Million Deutsche, 180.000 Ukrainer, 170.000 Weißrussen und 21.000 Slowaken, außerdem 19.000 Russen, 12.000 Sinti und Roma, 10.000 Litauer.

Hauptstadt

Warszawa (Warschau)

Amtssprache

Polnisch. Eigene Dialekte sprechen die Góralen, die Kaschuben und die Schlonsaken (=Wasserpolnisch). Die Minderheiten haben keinen Anspruch auf die Anwendung ihrer Sprachen bei den Behörden.

Lage

Polen liegt in Mitteleuropa - genauer zwischen 14 und 24° östlicher Länge und 49 und 55° nördlicher Breite - und erstreckt sich von der Oder im Westen bis zum Bug im Osten, von der Ostsee im Norden bis zum Mittelgebirgszug der Sudeten und Karpaten im Süden. Die maximale Ost-West-Ausdehnung beträgt rund 655 km, die von Norden nach Süden etwa 600 km. Angrenzende Staaten sind Russland, Litauen, Weißrussland, Ukraine, Slowakei, Tschechien und  Deutschland.

Fläche

312.683 km²

Religion

ca. 95% Römisch-Katholische, 1,5% Orthodoxe, 0,4% Protestanten; der Rest gehört sonstigen Glaubensgemeinschaften an, bzw. keiner.

Wappen

Wappentier ist seit dem 13. Jh. Der weiße Adler, ein Symbol für Tugend, Stärke und Tapferkeit. Seit dem 14. Jh. Trug er eine Krone, die ihm 1945 von den Kommunisten genommen und 1989 nach dem Systemwandel wieder zuerkannt wurde. In allen staatlichen Behörden musste die Krone auf die vorhandenen Wappen hinzu gemalt, aufgesetzt, eingestickt - oder ein neuer Adler besorgt werden.
Da der weiße Adler stets auf rotem Grund prangte, wurden diese beiden Farben auch zur Grundlage der Nationalflagge: oben weiß und unten rot.

Staatsform

präsidiale Republik

Verwaltungsgliederung

Woiwodschaften

Währung

Zloty

Die Ostseeküste in Polen

Die polnische Ostseeküste ist 528km lang, und fast auf ganzer Länge von breiten, sandigen Stränden geprägt. Steinige Strände an der polnischen Ostseeküste treten nur an vereinzelten kurzen Küstenabschnitten auf. Entlang der Küstenlinie wechseln sich meterhohe Kliffs mit weiten flachen Dünen ab. Die Ostseeluft hat heilende Eigenschaften. Dafür sorgen ihr hoher Jodgehalt sowie die sich fast die ganze polnische Ostseeküste entlang ziehenden Kiefernwälder. Deshalb entstanden an der Ostsee in Polen zahlreiche gut besuchte Kurorte, die ganzjährig auf Kurgäste eingestellt sind. Großer Beliebtheit erfreut sich Kolobrzeg (Kolberg) mit seinen Solen, deren therapeutische Wirkung seit dem 7. Jahrhundert genutzt wird.

An den Stränden der Ostsee in Polen findet jeder etwas für seinen Geschmack. Es gibt Strandbäder, Wasserrutschen, Volleyballplätze, Ausleihstellen für Wasserscooter, Wasserskier und Surfbretter sowie farbenfrohe Promenaden mit Restaurants und Fischgrillständen.
An entlegeneren Abschnitten der polnischen Ostseeküste finden sich jedoch auch menschenleere Strände, wo man mit etwas Glück im unberührten Sand sogar Bernstein finden kann. Man kann malerische Häfen, alte Leuchttürme und weit ins Meer reichende Holzbrücken besuchen. Die berühmteste, eine der längsten Molen in Europa, befindet sich in Sopot (Zoppot).

Juwelen direkt aus der Ostsee

Der hohe Wert des Bernsteins wurde bereits vor Jahrhunderten erkannt. Sogar aus dem alten Rom führten Bernsteinstraßen zur Ostsee. Man glaubte, dass Bernstein jung, gesund und schön hält. Er diente als Material für Skulpturen, Schmuck und Amulette.
Er half auch bei Fieber, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Magenleiden. Heute wissen wir, dass der Bernstein negative Ionen ausstrahlt, die eine wohltuende Wirkung auf den menschlichen Körper ausüben. Mit Bernsteinsalbe, oder besser noch, mit einer Tinktur aus Spiritus und ungeschliffenen Bernsteinbröckchen werden rheumatische Beschwerden gelindert. Goldener, weißer und grüner, in Silber gefasster Bernstein ist als Schmuck im ganzen Land, an der polnischen Ostseeküste jedoch in größter Auswahl erhältlich.

Der Bernstein ist viel älter als die Ostsee. Er entstand vor 40 Mio. Jahren aus dem Harz eines Nadelbaumes, über den man kaum etwas weiß. Er setzt sich aus Kohle (79%), Sauerstoff, Wasserstoff und Schwefel zusammen. Wenn man ihn etwas reibt, zieht er Papierschnitzel an. In sehr salzigem Wasser schwimmt er sogar.
Auf die Suche nach Bernstein begibt man sich am besten nach einem Sturm mit starkem Nordostwind, gegen vier oder fünf Uhr morgens. Am wertvollsten sind jene Bernsteinbröckchen, in denen winzige Lebewesen oder Pflanzen eingeschlossen sind.

Polnische Ostseeküste

An der polnischen Ostseeküste gibt es viele beliebte Kurorte wie Miedzyzdroje (Misdroy), Ustronie (Henkenhagen) und Mielno (Groß Möllen). Es gibt hier auch viele historische Städte wie z. B. Szczecin (Stettin), Gdansk (Danzig), Sopot und Kamien Pomorski (Kammin). Aber auch die kleinen idyllischen Fischerdörfer sind von besonderem Reiz.

Zwei Nationalparks befinden sich an der polnischen Ostseeküste. Der Wolinski-Nationalpark, der sich über die größte polnische Insel Wolin (Wollin) erstreckt, hat eine herrliche Kliffküste und wurde u. a. zum Schutz der hier nistenden Seeadler geschaffen. Im Slowinski-Nationalpark, der auf der UNESCO-Liste der Biosphärenreservate steht, findet man die größten Wanderdünen Mitteleuropas. Die größten sind 40m hoch, und in den Dünentälern, wo weder das Blau des Meeres noch das Grün der Wälder am Horizont an die wahre Natur dieser Landschaft erinnert, kommt man sich vor wie in einer Sandwüste. Der Wind formt die Dünen zu länglichen Wellen, Hügeln, Erhebungen und konkaven Mulden. Die aktivsten Dünen wandern etwa zehn Meter pro Jahr. Das größte Zentrum der Touristik an der polnischen Ostseeküste - der im 13. Jh. entstandene Ort £eba - ist im 16. Jh. durch Stürme zerstört und durch den angetragenen Sand zugeschüttet worden. Die wiederaufgebaute Siedlung ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen in der wundersamen Dünenlandschaft.

Zu den besonderen Orten der polnischen Ostseeküste gehört auch die Halbinsel Hel. Die schmale Nehrung, mit einer Durchschnittsbreite von 200m, wird von beiden Seiten umspült. Dies führte zur Entstehung von zwei sehr unterschiedlichen Mikroklimas an der nördlichen, starken Stürmen ausgesetzten Seite und auf der durch einen Dünen- und Waldstreifen geschützten Südseite am Haff.

Der Urlaub an der polnischen Ostseeküste kann für Abenteuerlustige sehr interessant werden. Mit Taucherausrüstung können sie zu Schiffswracks tauchen. Bisher sind 24 Wracks geortet worden, aber es gibt sicher noch viele, die noch auf ihre Entdeckung warten. Die Reederei „Polska Zegluga Baltycka“ bietet Schiffausflüge an, u. a. mit Nachbauten von Wikingerbooten oder Schiffen aus der Zeit von Christoph Kolumbus. Es gibt hier unzählige interessante Wanderwege. Überall kann man Rad fahren und vielerorts auch reiten.

Devisenvorschriften

Die amtliche polnische Währung ist der polnische Zloty, PLN (1 Zloty = 100 Groszy/Groschen). Der Umrechnungskurs variiert zurzeit (März 2015) zwischen 4,00 und 4,30 Zloty für 1 Euro.

Die Ein- und Ausfuhr der polnischen Währung und Fremdwährung ist unbeschränkt. Der Umtausch von fremder Währung kann bei Banken und Kantor (Wechselstuben) in Polen vorgenommen werden. Auch gibt es inzwischen einige Geldautomaten, an den Sie mit Ihrer EC-Karte Bargeld bekommen können. Münzen werden gar nicht oder nur zu einem niedrigem Umrechnungskurs getauscht.

Tourismus in Polen

Im Jahre 1998 kamen nach Polen 18,8 Mio. ausländische Touristen, darunter 6,7 Mio. aus Deutschland. Als Tourist betrachtet man Besucher, die mindestens 1 Übernachtung in Polen haben. Der durchschnittliche Aufenthalt der deutschen Touristen betrug 5,9 Tage (1997: 5,7 Tage). Von einem bedeutenden Anstieg des Interesses an den touristischen Reisen nach Polen bezeugen Daten der Weltorganisation für Tourismus (WTO). Danach stand Polen an 13ter Stelle unter den Ländern mit den höchsten Einkünften aus Auslandstouristik und neunter Stelle unter den Ländern, die am häufigsten von Touristen besucht werden. In Polen gibt es ca. 3500 Reisebüros, die zum größten Teil in der Incoming-Touristik tätig sind. Polen verfügt über 700.000 Übernachtungsplätze in 8000 Ortschaften (Hotels, Motels, Pensionen, Campingplätze). Dazu muss man noch 500.000 Plätze in Ferienheimen hinzurechnen, die nur im Sommer zur Verfügung stehen.

Allgemeine Informationen zur polnischen Wirtschaft

Nach der Wende von 1989 vollzog Polen große politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen. Die Einführung eines demokratischen Systems, der Wechsel von einer zentral gelenkten Planwirtschaft in die freie Marktwirtschaft und die tiefgreifenden Reformen sind Leistungen, auf die die Polen wirklich stolz sein können.
Die wichtigste Errungenschaft nach dem Beginn der 90er Jahre war die Verwirklichung des so genannten Balcerowicz-Plans, der auf den damaligen Finanzminister zurückging. Die Effekte dieses Reformprogramms waren: Freigabe der inländischen Preise, Importanstieg, strengere Kontrolle von Lohnzahlung und Finanzpolitik in Unternehmen, Einführung von Zinssätzen über der Inflation, Stabilisierung des Dollarkurses und Umtauschbarkeit des Zllotys. Dadurch hat sich die polnische Wirtschaft stabilisiert und gegenüber der Welt geöffnet. Man reformierte das Bankwesen sowie die Geld- und Kreditpolitik. Bei den Reformen des Systems waren die Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse, das Unabhängigwerden der Unternehmen und die Anregung eines inländischen Wettbewerbs außerordentlich wichtig. In Polen schuf man einen Kapital- und einen Arbeitsmarkt. Die konsequente Durchführung seiner Wirtschaftspolitik ermöglichte Polen in relativ kurzer Zeit, zu den Ländern mit dem dynamischsten Wirtschaftswachstum in Europa aufzusteigen.

Für die weiteren Regierungen bleibt ein großes Wirtschaftswachstum absolute Priorität. Es verbessert nicht nur die Lebensqualität der Polen, sondern ist auch eine Grundvoraussetzung für das strategische Ziel der EU-Mitgliedschaft. Die Reformen aus der Zeit der Transformation und die später energisch und konsequent geführte Geldpolitik haben solide Fundamente für die polnische Wirtschaft geschaffen: eine starke Währung und eine kontinuierlich fallende Inflation von derzeit 4 %. Durch die Verwirklichung von Reformen und die verantwortungsvolle Politik der Regierung Leszek Millers aber auch durch die Verbesserung der Weltkonjunktur ist schon in der zweiten Jahreshälfte 2003 mit einer Rückkehr zum schnellen Wirtschaftswachstum zu rechnen.

Europa zwischen Ost und West

Wer heute nach Polen fährt, besucht ein Land, das inmitten großer Umwälzungen steckt.
Deutschland und Polen sind durch einen Nachbarschaftsvertrag verbunden und ab Mai 2004 gehört Polen zur Europäischen Union. Es versucht daher im Eiltempo die Marktwirtschaft zu verwirklichen.

Nachdem Polen nach dem 2. Weltkrieg der stalinistischen Einfluss-Sphäre zugeschlagen wurde, übernahmen die Kommunisten mit Moskauer Hilfe die Regierung. Wladyslaw Gomulka verhinderte immerhin die Verstaatlichung der Landwirtschaft und ließ kleine private Handwerksbetriebe zu. Ab 1956 kam es immer wieder zu blutigen Protesten mit dem Ziel, die Wirtschaftspolitik des Landes zu verändern und sich von den "Bruderländern" zu befreien. 1989 kam es an dem sogenannten "Runden Tisch" zu einer Versammlung von Vertretern der Regierung und der bislang illegalen Opposition, die hier über die Zukunft Polens verhandelten. Nach dem überwältigenden Votum für die "Solidarnosc" kam es schnell zu Veränderungen und eine radikale Wirtschaftsreform begann.

Aus der Perspektive der Handelstouristen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion ist Polen bereits ein reiches Land. Der Besucher aus dem Westen wird dagegen überall die von der Volksrepublik geerbten Mängel bemerken. Schon zu Zeiten des Kommunismus sagte der polnische Aphoristiker Stanislaw Jerzy Lec.: "Uns nennt man im Osten den Westen und im Westen den Osten."

Bekannt ist auch die Anekdote über den Moskauer, der nach Paris fährt und den Pariser, der nach Moskau fährt. Beide steigen aus Versehen in Warschau aus und beide glauben, sie seien schon da... Die Geschichte ist heute aktueller denn je.

Einreisebedingungen in die Republik Polen

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass, Vorläufiger Reisepass, Personalausweis, Vorläufiger Personalausweis, Kinderreisepass. Noch gültiger Kinderausweis mit Lichtbild nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt). Alle Reisedokumente müssen noch gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Deutsche Staatsbürger, die in Besitz eines gültigen Reisedokumentes (Reisepasses) sind und die sich auf dem Gebiet der Republik Polen nicht länger als 3 Monate aufhalten möchten sowie keiner Erwerbstätigkeit nachgehen wollen, können visumfrei nach Polen einreisen. Die Einreise zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit bedarf eines Arbeitsvisums, das dem Antragsteller beim für seinen Wohnsitz zuständigen polnischen Konsulat erteilt wird.

EU-Bürger, die in Besitz eines gültigen Reisedokumentes oder eines anderen die Personalien und Staatsangehörigkeit bestätigenden Dokumentes sind und die sich auf dem Gebiet der Republik Polen nicht länger als 3 Monate aufhalten möchten, können visumfrei nach Polen einreisen.
EU-Bürger, dessen Aufenthalt in Polen länger als 90 Tage im Halbjahr dauern soll, hat bei dem für seinen Aufenthaltsort in Polen zuständigen Wojewoden einen Antrag auf eine befristete Aufenthaltsgenehmigung zu stellen. Dieser Antrag ist spätestens 45 Tage nach der visafreien Einreise in die Republik Polen zu stellen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes: http://www.berlin.msz.gov.pl/pl/

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