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Allgemeine Reisebedingungen von BARBARA-REISEN

Lieber Reisegast,

wir danken Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns ganz besonders Sie begrüßen zu dürfen. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie diese „Allgemeinen  Reisebedingungen“, die Ihnen vor der Buchung ausgehändigt werden. Ebenfalls vor der Buchung erhalten Sie von uns das „Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach §651a BGB“ und unsere „Datenschutzerklärung“. Mit Ihrer Buchung erkennen Sie diese Reisebedingungen an und sie werden Bestandteil des mit uns geschlossenen Reisevertrages. Sie gelten grundsätzlich für alle Reisen des Reiseveranstalters BARBARA REISEN.

1. Abschluss des Reisevertrages

1.1. Verbindlichkeit

Mit Ihrer Reiseanmeldung auf der Grundlage unserer Prospekte und Onlineangebote bieten Sie uns den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Der Reisevertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung des Vertragspartners durch BARBARA REISEN zustande. Die Übersendung der Reisebestätigung/Rechnung gilt als Bestätigung der Annahme. Eine Reiseanmeldung ist verbindlich, ein Widerruf ist nicht möglich.

1.2. Buchung Online/Katalog/Telefon 

Im Anschluss an ein telefonisches Angebot wird Ihnen ein Reisevertrag in doppelter Ausführung zugestellt. Ein unterschriebener Reisevertrag stellt eine verbindliche Reiseanmeldung dar und ist im Original per Post, als Fax oder als E-Mail mit Dateianhang (.pdf o.Ä.) an BARBARA REISEN zu senden. Bei einer Online-Reiseanmeldung erhalten Sie per E-Mail keinen gesonderten Reisevertrag (siehe 1.1). Änderungen bedürfen der Schriftform. Erfolgt die Zusendung einer aktualisierten Reiseanmeldung, so ist diese genauso wie der Reisevertrag im Original per Post, als Fax oder als E-Mail mit Dateianhang (.pdf o. Ä.) an BARBARA REISEN zu senden. Geänderte Reiseanmeldungen werden durch Zusendung einer neuen Rechnung/eines neuen Reisescheins bestätigt und erhalten nur dadurch Gültigkeit. Bei einer kurzfristigen Reiseanmeldung werden alle Unterlagen elektronisch zugesandt oder dem Leistungserbringer zur Aushändigung an den Reisenden zugestellt.

2. Bezahlung

2.1. Zahlungsfrist

Nach Abschluss des Reisevertrages und Versand des Sicherungsscheines sind 20% des Reisepreises, sowie evtl. Prämien zu gebuchten Reiseversicherungen in voller Höhe sofort zu zahlen. Alle Zahlungen sind unter Angabe der Rechnungs-Nummer zu leisten. Der Zahlungseingang der Restzahlung (80%) hat spätestens 30 Tage vor Reisebeginn zu erfolgen. Wird der Reisevertrag innerhalb von 30 Tagen vor Antritt der Reise geschlossen, ist der gesamte Reisepreis sofort fällig.

2.2. Kundengeldabsicherung

Für alle Zahlungen besteht eine Insolvenzabsicherung (Kundengeldabsicherung) im Sinne von § 651r BGB, belegt durch den Sicherungsschein (auf der Rückseite der Rechnung).

2.3. Zahlungserinnerung

Wenn Sie Zahlungen nicht zu den vereinbarten Terminen leisten und wir Sie deshalb anmahnen müssen, sind wir berechtigt, für jede notwendige Zahlungserinnerung eine Mahngebühr von mindestens 5 EUR zu erheben. Als Verzugszinsen werden 5%-Punkte über dem Basiszinssatz veranschlagt. Wird der Anzahlungsbetrag, die Restzahlung oder bei kurzfristigen Reiseverträgen die Zahlung des Gesamtbetrages, nicht bis zur Fälligkeit geleistet, erfolgt ferner auch nach Aufforderung unter Fristsetzung keine Zahlung, so ist BARBARA REISEN berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und als Entschädigung den gemäß Punkt 6.1 angeführten Ersatz zu verlangen.

3. Leistungen

3.1 Leistungsumfang

Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen im Katalog/Website und aus den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reiseanmeldung. BARBARA REISEN behält sich ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Leistungsbeschreibungen zu erklären, über die der Reisende vor der Reise informiert wird. Sind Kurleistungen vereinbart, entscheidet der Kurarzt über die Art der Anwendungen. Verweigert der Kurarzt nach seiner Diagnose gewünschte Anwendungen, so erfolgt keine Erstattung oder Minderung. Die An- und Abreisetage sind als volle Tage zu berechnen, ungeachtet der genauen Ankunfts- oder Abfahrtszeit und sind nicht als Kur- bzw. Erholungstag anzusehen. Werden Fremdleistungen (Ausflüge etc.) vom Reisenden selbst bei Drittunternehmen gebucht, gehören diese nicht zum Leistungsumfang des Reisevertrages. 

3.2 Leistungsbeschränkung

Sonderwünsche (z. B. bestimmte Zimmer oder Sitzplätze) können nur als unverbindliche Kundenwünsche behandelt werden. Falls im Preis enthaltene Reiseleistungen (z.B. Kuranwendungen, Verpflegung) wegen einer Erkrankung oder auf eigenen Wunsch hin nicht in Anspruch genommen werden, besteht kein Anspruch auf eine anteilige Rückerstattung. Die Bearbeitung von Anträgen/Berechnungen z.B. für Krankenkassen, Ämter und Behörden über BARBARA REISEN gehört nicht zum Leistungsumfang.

3.3 Kinderermäßigung

Maßgebend für eine evtl. Kinderermäßigung ist das Alter des Kindes bei Reiseantritt. Die Bedingungen für Kinderermäßigungen sind bei bzw. vor der Reiseanmeldung zu erfragen.

4. Beförderung

4.1. Fahrtantritt

Den Fahrgästen wird empfohlen, sich 15 Minuten vor Fahrtantritt an der Abfahrstelle einzufinden. Sollte der Fahrgast zum Zeitpunkt der planmäßigen Abfahrt nicht am Abfahrtsort der gebuchten Fahrt anwesend sein, so entfällt der Beförderungsanspruch und die gebuchte Fahrt kann anderweitig vergeben werden. Bei Hausabholung wird im Regelfall das Busunternehmen dem Reisegast am Vorabend vor Reiseantritt die genauere Abfahrtzeit telefonisch mitteilen. Bleibt dies aus, ist der Reisegast verpflichtet, sich selbst bei dem Busunternehmen über die Abfahrtzeit zu informieren.

Die Kontrolle, ob ein Anspruch auf Beförderung besteht, erfolgt durch Abgleich des Namens des Fahrgastes mit der Buchungsliste, die dem Fahrer angezeigt wird. Der Fahrgast hat sich bei einer dahingehenden Aufforderung gegenüber dem Fahrpersonal mit der ausgedruckten Buchungsbestätigung sowie einem gültigen amtlichen Lichtbildausweis auszuweisen (Personalausweis, Reisepass o.ä.).

4.2. Allgemeine Pflichten der Fahrgäste

Anweisungen des Fahrpersonals sind zu befolgen. Das Fahrpersonal ist befugt, offensichtlich alkoholisierte oder unter dem Einfluss von sonstigen Drogen stehende Personen von der Beförderung auszuschließen. Gleiches gilt für Fahrgäste, die aus anderen Gründen die Sicherheit anderer Fahrgäste gefährden oder das Wohlbefinden der Mitreisenden erheblich negativ beeinträchtigen. Anspruch auf Ersatzbeförderung besteht in diesem Fall nicht.

Das Rauchen im Bus ist nicht gestattet, auch nicht mit elektrischen Zigaretten. Der Fahrgast haftet für Schäden, die er am Bus schuldhaft verursacht. Fahrgäste, die vorsätzlich oder fahrlässig Verschmutzungen des Busses herbeiführen, haben an BARBARA REISEN eine Reinigungsgebühr in Höhe von mindestens 100 EUR zu entrichten, wobei dem Fahrgast der Nachweis gestattet wird, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger ist als die genannte Pauschale. BARBARA REISEN kann den Beförderungsvertrag fristlos kündigen, wenn sich der Fahrgast trotz (mündlicher) Abmahnung so störend verhält, dass dem Beförderer und/oder den übrigen Fahrgästen die Fortsetzung der Fahrt nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Fahrgast sich nicht an sachlich begründete Hinweise (etwa Sicherheitshinweise) hält. Dem Beförderer steht in diesem Falle der Fahrpreis weiter zu. Jeder Fahrgast ist im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet, die Sicherheitsgurte zu benutzen, insofern der Bus mit diesen ausgerüstet ist.

4.3. Fahrgäste mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität

BARBARA REISEN befördert grundsätzlich alle Personen, unabhängig davon ob sie eine Behinderung haben oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. 

Beförderungsverweigerung

Sollte es wegen der Bauart des Fahrzeugs oder der Infrastruktur, einschließlich der Busbahnhöfe und Bushaltestellen jedoch physisch nicht möglich sein, den Einstieg, den Ausstieg oder die Beförderung des behinderten Menschen oder der Person mit eingeschränkter Mobilität auf sichere und operationell durchführbare Weise vorzunehmen, behält sich BARBARA REISEN vor, sich zu weigern, die Person an Bord des Fahrzeugs zu nehmen. Aufgrund der Bauart der Fahrzeuge ist eine Beförderung derzeit insbesondere nur dann möglich, wenn Personen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkungen in der Lage sind, die Fahrt selbständig und ohne fremde Hilfe anzutreten.

Mitnahme von Rollstuhl bzw. Gehhilfen

Fahrgäste mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkungen haben Anspruch auf die unentgeltliche Mitnahme ihres Faltrollstuhls oder ihrer Gehhilfen im Gepäckraum des Busses. Um die Beförderungsmöglichkeit zu prüfen, ist die genaue Bauart des Rollstuhls oder anderer Gehhilfen vor der Buchung und spätestens 1 Woche vor Fahrtantritt BARBARA REISEN mitzuteilen. Aufgrund der Bauart der Fahrzeuge sowie aus Sicherheitsgründen ist die Mitnahme von elektrischen Rollstühlen generell ausgeschlossen.

4.4. Beförderung von Sachen

Reisegepäck

Die vom Fahrpreis umfasste Mitnahme von Reisegepäck ist begrenzt auf ein Reisegepäckstück pro Fahrgast mit einer maximalen Größe von 70 x 50 x 30cm und einem Gewicht von 25kg. Jeder Fahrgast kann somit maximal 30kg (25kg Reisegepäckstück und 5kg Handgepäckstück) kostenfreies Reisegepäck mitführen. Zum Reisegepäck zählen Koffer und Taschen. In Einzelfällen kann im Rahmen vorhandener Kapazitäten ein weiteres Reisegepäckstück (Zusatzgepäck) mit Maximalmaßen von 70 x 50 x 30cm und einem Gewicht von maximal 25kg befördert werden. Dafür wird eine Reisegepäckgebühr von 15 EUR erhoben. Die Anmeldung von Zusatzgepäck muss telefonisch oder schriftlich bis 14 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Ein genereller Anspruch auf die Beförderung von Zusatzgepäck besteht nicht. Der Fahrgast hat sein Reisegepäck für eine korrekte Zuordnung und Rückgabe, insbesondere zur Vermeidung von Verwechslung, mit Name und Anschrift zu kennzeichnen.

Handgepäck

Die Mitnahme von Handgepäck erfolgt kostenfrei, ist aber begrenzt auf ein Gepäckstück pro Fahrgast mit einer maximalen Größe von 40 x 30 x 25cm und einem maximalen Gewicht von 5kg. Der Fahrgast hat das Handgepäck im Fahrgastraum so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebes nicht gefährdet ist und andere Fahrgäste nicht beeinträchtigt werden. Es ist grundsätzlich auf der Gepäckablage des Fahrgastraumes unterzubringen oder unter den Vordersitz zu schieben. Das Handgepäck samt Inhalt verbleibt während der gesamten Fahrt in der Obhut des Fahrgastes und ist entsprechend zu beaufsichtigen. Wird ein unberechtigter Zugriff eines Dritten bemerkt, so ist der Busfahrer zu verständigen. Der Fahrgast kontrolliert kurz vor Ende der Fahrt sein Handgepäck auf dessen Vollständigkeit. Für Handgepäck wird grundsätzlich keine Haftung übernommen, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Wertsachen

Wertsachen, wie z.B. Bargeld, Schmuck, Edelmetalle, Schlüssel, Brillen (z.B. Sonnen- und/oder Lesebrille), elektronische Geräte (z.B. Laptops, Tablet-PCs, MP3-Player, Handys, Kameras), Kontaktlinsen, Prothesen, Medikamente, wichtige Dokumente (z.B. Diplome, Zeugnisse, Zertifikate, Pässe, Führerscheine, Wertpapiere), etc. und zerbrechliche Gegenstände sind im Handgepäck und nicht im Reisegepäck zu befördern und obliegen der Sorgfaltspflicht des Fahrgastes. Werden Wertgegenstände dennoch im Reisegepäck befördert, besteht kein Anspruch auf Haftung. Hiervon sind Fälle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ausgenommen.

4.5. Beförderung von Tieren

Die Beförderung und der Transport von Hunden und anderen Tieren sind sowohl in den Fernreisebussen als auch in Kleinbussen grundsätzlich ausgeschlossen.

4.6. Haftung bei Beförderung

Bei leichter Fahrlässigkeit wird – außer im Fall der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit – nur gehaftet, sofern gegen wesentliche Vertragspflichten verstoßen wird. Die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit besteht unbeschränkt. Die Haftung für mittelbare Schäden wird im Falle einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Das gilt nicht bei einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von Körper, Leben und Gesundheit. Die Höhe der Entschädigung bei Tod oder Körperverletzung wird auf 220.000 EUR je Fahrgast begrenzt, wobei die Höhe der Entschädigung im Anwendungsbereich des StVG ausdrücklich unberührt bleibt.

Die Haftung und die Höhe der Entschädigung für Gepäckschäden werden wie folgt begrenzt bzw. ausgeschlossen:

Für Beschädigung oder Verlust von Gepäckstücken, die im Zusammenhang mit einem aus der Nutzung des Kraftomnibusses resultierenden Unfall steht, wird die Höhe der Entschädigung pro Schadensfall je Fahrgast und je Gepäckstück auf 1.200 EUR begrenzt. Für Verlust von Gepäckstücken, der nicht im Zusammenhang mit einem aus der Nutzung des Kraftomnibusses resultierenden Unfall steht, sowie für Vertausch oder Diebstahl der Gepäckstücke wird die Haftung, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, ausgeschlossen.

Für Schäden oder Schadenausweitungen, die durch vom Fahrgast zu vertretende unsachgemäße Verpackung der Gepäckstücke entstehen, wird die Haftung, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, ausgeschlossen. Die Höhe der Entschädigung bei allen übrigen Sachschäden, die keine unfallbedingten Gepäckschäden sind, wird nach §23 Personenbeförderungsgesetz auf 1.000 EUR beschränkt. Die genannten Haftungsbeschränkungen und Haftungsausschlüsse gelten nicht bei einer gesetzlich zwingend vorgeschriebenen verschuldensunabhängigen Haftung oder wenn eine verschuldensunabhängige Garantie im Einzelfall übernommen wurde.

5. Vorbehalt von Leistungs- und Preisänderungen

5.1. Buchungen für das kommende Katalogjahr

Liegen die Preise für das kommende Katalogjahr noch nicht vor, erfolgt die Buchung auf der Grundlage der Preise und Leistungen für das laufende Katalogjahr unter der ausdrücklichen Vereinbarung im Reisevertrag, dass sich diese verändern können. Die Bekanntgabe der für die Buchung geltenden Preise und Leistungen erfolgt dann mit dem Erscheinen des neuen Kataloges und durch die Zusendung einer aktualisierten Rechnung.

5.2 Änderungsvorbehalte nach Vertragsabschluss

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die sich nach Vertragsabschluss und vor Reisebeginn ergeben haben, sind nur dann gestattet, soweit diese nicht erheblich sind und der Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigt wird. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist BARBARA REISEN berechtigt, dem Reisenden ein entsprechendes Angebot zur Vertragsänderung oder der Teilnahme an einer anderen Pauschalreise (Ersatzreise) mit einer Frist von 10 Werktagen anzubieten. Das Angebot einer Vertragsänderung darf nicht nach Reisebeginn unterbreitet werden. Nach Ablauf der Frist gilt das Angebot zur Vertragsänderungen als angenommen. Während der Frist hat der Reisende die Möglichkeit, das Angebot anzunehmen oder vom Vertrag zurückzutreten. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück, verliert BARBARA REISEN den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis und ist zur Rückerstattung der vom Reisenden geleisteten Zahlungen verpflichtet.

6. Nichtantritt der gebuchten Reise

6.1 Stornierung des Kunden

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten (Stornierung). Eine Stornierung bedarf stets der Schriftform. Lediglich am Telefon bekanntgegebene Stornierungen sind nicht gültig. Wird vom Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht oder die Reise nicht angetreten, so kann BARBARA REISEN Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und Aufwendungen verlangen. Maßgeblich ist der Eingang der schriftlichen Rücktrittserklärung bei BARBARA REISEN im Rahmen der Bürozeiten. Dem Reisenden bleibt es unbenommen, nachzuweisen, dass BARBARA REISEN kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die geforderte Pauschale. Folgende Entschädigungen sind pro Person zu zahlen: bis inkl. 30. Tag vor Reisebeginn 20%, ab 29. bis inkl. 22. Tag vor Reisebeginn 30%, ab 21. bis inkl. 15. Tag vor Reisebeginn 40%, ab 14. bis inkl. 7. Tag vor Reisebeginn 60%, ab 6. bis inkl. 2. Tag vor Reisebeginn 80%, ab 1 Tag vor Reisebeginn und am Tag der Abreise 95%. Bei Nichtantritt der Reise und Reiseabbruch sind 100% des Reisepreises zu zahlen. Die den Pauschalen entsprechenden Beträge sind jeweils auf volle EURO aufzurunden. Entsprechende Entschädigungen werden auch dann fällig, wenn sich der Reiseteilnehmer nicht rechtzeitig am Hotel oder bei zusätzlich gebuchter Busfahrt am Abreiseort einfindet, der aus dem Reisevertrag hervorgeht, oder wenn die Reise wegen fehlender oder ungültig gewordener Reisedokumente des Reisenden nicht angetreten wird oder werden kann.

6.2 Ersatzreisende

Bis spätestens 7 Tage vor Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. BARBARA REISEN kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der angemeldete Teilnehmer als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

6.3 Umbuchung

Umbuchungen/Änderung von Reiseleistungen können bis spätestens 40 Tage vor Reisebeginn beantragt werden. Bei Zustimmung durch BARBARA REISEN wird ein Umbuchungsentgelt von 25 EUR pro Person erhoben. Umbuchungen erhalten erst bei Eingang der unterschriebenen schriftlichen Änderung des Reisevertrages ihre Gültigkeit. Umbuchungswünsche des Reisenden die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag (Stornierung) und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Umbuchungen sind nur innerhalb eines Jahres (ab Reisebeginn) möglich. 

7. Reiseabbruch

Bei Reiseabbruch erfolgt pauschal keine Erstattung. Der Reisende kann bei BARBARA REISEN eine Prüfung beantragen, ob bei den Leistungsträgern ersparte Aufwendungen geltend gemacht werden können. Diese Verpflichtung ist ungültig, wenn es sich um unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen. BARBARA REISEN ist berechtig pro Reisevertrag 20% einer evtl. ersparten Aufwendung, mindestens jedoch 25 EUR für den entstandenen Prüfungsaufwand einzubehalten. Der Nachweis von niedrigeren oder nicht entstandenen Kosten bleibt dem Reisenden unbenommen. Die Kosten für einen Rücktransport trägt der Reisende selbst.

8. Versicherungen

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, vorzugsweise ein Komplett-Schutz-Paket. Entsprechende Informationen erhalten Sie bei der Buchung. Liegen zwischen Reiseanmeldung und Reiseantritt weniger als 30 Tage, muss der Abschluss innerhalb von 3 Werktagen nach Reiseanmeldung erfolgen. Prämien für Versicherungen sind nicht Bestandteil des Reisepreises, ein Rücktritt von der Versicherung ist nicht möglich. Der Versicherungsvertrag kommt zwischen dem Reisenden und dem Versicherer frühestens mit Zahlung der Prämie zustande. Im Schadensfall ist die Versicherungsgesellschaft unverzüglich zu benachrichtigen. Versicherungsansprüche können nicht über BARBARA REISEN sondern nur gegenüber dem Versicherer geltend gemacht werden.

9. Rücktritt und Vertragsaufhebung des Reiseveranstalters

9.1 Rücktritt vor Reisebeginn

Der Reiseveranstalter kann vor Antritt der Reise fristlos vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise kündigen, wenn der Reisevertrag durch einen Minderjährigen beauftragt und unterzeichnet wurde, sich ein Reisender vertragswidrig verhält oder die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung durch BARBARA REISEN nachhaltig stört. Maßgeblich sind im 2. Fall bestehende Richtlinien der Leistungserbringer (z.B. Hausordnung). Der Reiseveranstalter behält den Anspruch auf den Reisepreis. Vor Reiseantritt gelten die unter Punkt 6.1 bezeichneten Entschädigungen. Während der Reisedurchführung tritt die unter Punkt 7 genannte Regelung in Kraft.

Grundsätzlich führt BARBARA REISEN Aufenthalte für alle Personen durch, ungeachtet davon, ob sie etwaigen Einschränkungen unterworfen sind. Jedoch muss gewährleistet sein, dass jeder Reisende die angemeldete Reise auch vollumfänglich eigenständig bewältigen kann. Sofern bei einem Reisenden massive gesundheitliche Einschränkungen bestehen, egal ob physisch oder psychisch, so dass die Reise nicht selbständig in vollem Umfang durchgeführt werden kann, so kann BARBARA REISEN den Reisevertrag fristlos kündigen.

Wenn die Durchführung einer Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für BARBARA REISEN nicht zumutbar ist, weil die entstehenden Kosten (z.B. geringe Buchungszahlen) eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde, ist BARBARA REISEN berechtigt vom Reisevertrag bis zu 20 Tage vor Antritt der Reise zurückzutreten. Dem Kunden ist ein vergleichbares Ersatzangebot zu unterbreiten. Lehnt der Kunde das Ersatzangebot ab, so erhält er den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.

9.2 Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer außergewöhnlicher Umstände (früher: höhere Gewalt) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Dem Reiseveranstalter steht für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen, sofern vertraglich vereinbart auch für die Rückbeförderung des Reisenden, eine angemessene Entschädigung zu. Die Mehrkosten einer notwendigen Unterbringung bis zu drei Nächten, sowie die Mehrkosten einer Rückbeförderung trägt BARBARA REISEN. Darüber hinausgehende Mehrkosten fallen dem Reisenden zur Last.

10. Gewährleistung

10.1 Haftung

Im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns haftet BARBARA REISEN als Veranstalter für gewissenhafte Reisevorbereitung, für sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, für die Richtigkeit der Beschreibung aller im Prospekt/auf der Website angeführten Reiseleistungen (ausgenommen Druckfehler und Irrtümer), sofern der Reiseveranstalter nicht gemäß Punkt 3 vor Vertragsschluss Leistungs- und/oder Preisänderungen bekannt gegeben hat. BARBARA REISEN haftet im Rahmen des Reisevertrages dem Reisenden gegenüber für das Verschulden der Leistungsträger, wenn diese im Sinne des § 278 BGB als von ihm beauftragte Erfüllungsgehilfen eingesetzt werden. Der Reisevertragspartner haftet für alle in seiner Reiseanmeldung erfassten mitreisenden Personen.

10.2 Haftungsbeschränkung

BARBARA REISEN übernimmt keine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Wertgegenständen oder Bargeld und für die Folgen außergewöhnlicher Umstände. Die vertragliche Haftung für Schäden des Reisenden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, sofern er weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder wenn ein von BARBARA REISEN beauftragter Leistungsträger allein für das Verschulden verantwortlich ist. Für alle gegen BARBARA REISEN gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis zum Dreifachen des Reisepreises. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Ein Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter wird durch internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften beschränkt oder ausgeschlossen. Für am Urlaubsort, oder im Hotel verlorengegangenes, liegengelassenes oder vergessenes Eigentum wird keine Haftung übernommen. Dementsprechend kann BARBARA REISEN auch nicht für eine Rückführung sorgen.

Ist BARBARA REISEN lediglich Vermittler fremder Leistungen, so wird nur für die ordnungsgemäße Vermittlung der Leistung und nicht für die Leistungserbringung selbst gehaftet. Eine etwaige Haftung des Leistungsträgers regelt sich in diesem Fall nach den Bestimmungen des Leistungsträgers, die wir Ihnen auf Wunsch zugänglich machen. Fremde Leistungsträger werden ausdrücklich gekennzeichnet. Die Inanspruchnahme von Anwendungen und die Teilnahme an Sportangeboten oder anderweitigen Aktivitäten erfolgt auf eigenen Wunsch ohne Haftungsübernahme durch BARBARA REISEN. Alle sonstigen von den örtlichen Vertretungen vermittelten Leistungen fremder Leistungsträger sind nicht Bestandteil des Reisevertrages, jede Haftung durch BARBARA REISEN ist ausgeschlossen.

10.3 Abhilfe und Minderung

Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter ist dann verpflichtet für Abhilfe zu sorgen. Er kann als Abhilfe eine angemessene Ersatzleistung erbringen oder Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert oder unmöglich ist. Der Reisende kann bei nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise eine der Dauer und dem Mangel entsprechende Minderung des Reisepreises beantragen. Eine Minderung tritt nicht ein, wenn es der Reisende unterlässt, den Mangel anzuzeigen (Punkt 11). Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende den Reisevertrag im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen vorzugsweise durch schriftliche Erklärung - kündigen. Der Reiseveranstalter kann für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Der Reisende kann im Falle einer Kündigung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

10.4 Mitwirkungspflicht und Mängelanzeige des Reisenden

Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Reisemängel sind BARBARA REISEN unverzüglich schriftlich im Rahmen der Bürozeiten anzuzeigen. Eine Beschwerde gegenüber dem Hotel reicht nicht aus! Der Reisende sollte sich zusätzlich vom Leistungsträger die Mängelmitteilung an BARBARA REISEN bestätigen lassen. Unterlässt es der Reisende schuldhaft einen Mangel BARBARA REISEN anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung oder Schadenersatz nicht ein. Eine Ausnahme in der Schadensanzeige bildet die Beschädigung oder der Verlust von Reisegepäck. Hierbei ist sofort der Leistungsträger zu informieren und an Ort und Stelle eine Schadensanzeige zu erstellen. Erweisen sich Mangelanzeigen als unbegründet und sind BARBARA REISEN oder deren Vertragspartnern Kosten durch Maßnahmen zur Aufklärung von nicht zutreffenden Mangelanzeigen entstanden, so trägt der Reisende alle anfallenden Kosten die BARBARA REISEN oder deren Vertragspartnern entstanden sind. Leistungsträger sind zu keiner Zeit zur Anerkennung von Ansprüchen gegenüber BARBARA REISEN in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht berechtigt.

10.5 Verjährung

Ansprüche des Reisenden bei Reisemängeln verjähren nach 2 Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

11. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Der Reiseveranstalter steht dafür ein, Reisende, die Staatsangehörige der Bundesrepublik Deutschland sind, über Bestimmungen des Reiselandes zu Pass- und Visumserfordernissen und Gesundheitsvorschriften, sowie deren eventuellen Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Der Reisende ist für die Einhaltung aller Vorschriften, die für die Durchführung der Reise notwendig sind, selbst verantwortlich. Alle eventuell entstehenden Nachteile, insbesondere die Zahlung von Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind. Weitere Informationen sind erhältlich unter: www.auswaertiges-amt.de

12. Gerichtsstand, Abtretungsverbot

Gerichtsstand für Klagen eines Reisevertragspartners gegen BARBARA REISEN ist Lünen. Für Klagen von BARBARA REISEN gegen den Reisevertragspartner ist der Wohnsitz des Reisevertragspartners ausschlaggebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, sowie Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In vorstehenden Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.

13. Abtretungsverbot

Ausgeschlossen ist eine Abtretung von Ansprüchen des Reisevertragspartners gegen BARBARA REISEN aus dem Reisevertrag, im Zusammenhang damit und/oder aus unerlaubter Handlung, an Dritte (auch an Ehegatten und Verwandte). Ebenso ist die gerichtliche Geltendmachung der vorbezeichneten Ansprüche des Reiseveranstalters durch Dritte im eigenen Namen unzulässig..

14. Allgemeine Bestimmungen

Die Berichtigung von Druckfehlern und offensichtlichen Irrtümern bleibt vorbehalten. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet grundsätzlich nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen(salvatorische Klausel). Die Unwirksamkeit einer Bestimmung ist durch eine neue Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der zu ersetzenden Bestimmung am nächsten kommt.

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